…du sollst dir kein bildnis machen…

…du sollst dir kein bildnis machen…
nicht von ungefähr ist uns das geboten. nicht einfach ist aber genau das. fällt es doch bereits in bezug auf jeden mitmenschen, jedes gegenüber schwer.
einen schritt zurück- und aus der szene heraustreten. die brille abnehmen. den blick schärfen.
scharfes wird unscharf. unscharfes wird scharf. meinung oder irritation? sicherheit oder aufgesetzte phrasen? engagement oder aktionismus? besonnenheit oder desinteresse? pulsschlag oder herzrasen? was bestimmt handlungen?
die brille wieder aufsetzen. die konturen haben sich verschoben. die bilder sind nurmehr skizzen, unschärfer, realistischer, farbiger.
kein bildnis mehr, alle schubladen wieder offfen. charaktere springen hin und her. passen sich an, entwickeln sich. verändern sich und bleiben doch…  …irgendwie die gleichen.
der schritt zurück, die fern-sicht bringt klarheit. sie raubt das bildnis und ersetzt das auge durch intuition. und herz. und verstand. der schritt zurück verändert auch die eigenwahrnehmung, das selbstbild. reflexionen und reflektionen als ziele und schranken gleichermaßen.
wahrnehmung ist mehr als optik. wahrnehmung ist lesen mit allen sinnen.
das ergebnis ist kein flaches bildnis, sondern eine greifbare wirklichkeit.
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