…advent: ankunft oder aufbruch?

// es brennen heut‘ der lichter drei, doch leuchten auch die herzen? / mensch sei mensch nicht einerlei, schenkt wärme euch, nicht kerzen. //
// durch das dunkel bricht das licht, angst und sorg‘ zu treiben / reicht ihr euch die hände nicht, wird’s dennoch finster bleiben. //
// des mondes junge sichel hängt  dort oben schief am firmament / belächelt unser irdisch treiben, von dem wir niemals lassen bleiben. //
// gedankenklar dem atem lauschend, sacht des hundes fell nun flauschend / lieb ich die nacht mehr als den tag, weil sie mir sicht zu geben mag. //
// das auge dringt nicht durch die nacht, die uns zur reflektion gedacht. / es ist das herz, das besser sieht, wenn das licht das auge flieht. //
// himmelischer sternenregen kündet uns von reichem segen / welcher uns dann zugewandt, reichen brüder sich die hand. //
// bündel schnüren, stiefel an: wenn nicht jetzt fort, wann denn dann? / aufbruch heißt dieses signal, führt auch der weg erst durch ein tal. //
// jeder winter künd’t den sommer, jeder schritt trägt uns voran / bleib’n wir fest im herz nur immer, rückt stetig unser ziel heran. //
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