Geschützt: excuses excuses excuses

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love is blind

„love is blind“… a good friend said to me a while ago when we talked about my failed long-term long-distance relationship. i nodded, at that very moment not realizing the depth of truth that proverb holds.

„love is blind“… and it seems i am slowly being cured from that blindness. it has been – and still is – a painful process to regain my mental and emotional eyesight again. from disbelief to denial to depression… ….these are just a few of the emotions i am going through right now. it’s no fun to be me.

„love is blind“… and i can’t help but wonder: was it really love?

(this is only the beginning. not everything that keeps my mind busy these days might turn into a blogpost. not every blogpost might go public.)

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pieces

i broke
and while i thought
i am fine
i found out that i am not.
every time i bent down to pick up a piece of myself
another one dropped
every time i thought one tiny splinter wasn‘t worth picking up
its absence made the hole just bigger

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lady rose’s geduld oder: die waffen einer frau…

lady rose’s geduld neigte sich dem ende zu. nicht nur, dass earl p. aperknive ihr immer zuvor kam, nein, auch mr. slicer pfuschte ihr immer wieder ins handwerk. so konnte das nicht weitergehen. war sie doch diejenige, die von geburts wegen die älteren rechte hatte! doch wie sollte sie sich durchsetzen? sie wusste, sie durfte sich nicht länger vornehm zurückhalten, nicht länger ein schattendasein führen.

so tat sie das, was sie in den vergangenen monaten so oft getan hatte: träumen. doch diesmal nicht nur in den tag hinein. nein, lady rose wurde ihrem namen gerecht: ihre dornen sollten sie zu spüren bekommen; ihre ranken gleichsam verlockend und vernichtend. nie wieder würden sie es wagen, sie zu umgarnen.

wer ihr einmal beim zerteilen des büttens zugesehen hatte, war ihrer scharfen zunge ohnein erlegen. ihr beim geschmeidigen zerteilen ihrer beute zuzusehen – wem möchte da nicht das herz aufgehen und der geist freudig erzittern?

mit schneidenden worten verwies sie den earl und mr. slicer in ihre schranken. sollten sie sich doch mit den schnöden resten und den massensendungen zufrieden geben.

die wirklich wichtige korrespondenz hatte sie sich sichergestellt.

(es sind nicht die waffen einer freu, wenn die frau selbst die waffe ist…)

dieser blogbeitrag ist der wundervollen https://twitter.com/wandklex?s=20 gewidmet. den ebenso wundervollen brieföffner (und viele andere schönen sachen) findet ihr hier: https://www.etsy.com/de/shop/wandklex?ref=usf_2020

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wagemut? wage mut!

was tut man nicht so alles, wenn die motivation fehlt. jene motivation, die der neue gruppenleiter in form von „PS auf die straße bringen“ erwartet.
eben jener gruppenleiter, der wissen sollte, dass ich mir geistig gerne alle sechs beine ausreiße, der aber nicht zu verstehen scheint, dass chronisch krank sein auch bedeutet, dass feierabend feierabend ist und man fatigue nicht einfach so beiseite wischen kann.
eben jener gruppenleiter, der alles erdenklich delegiert, um es im nächsten moment wieder an sich zu ziehen. der nach außen hin lange leine lässt, um dann doch „bei fuß“ zu führen.
eben jener gruppenleiter, bei dem ich anfing, „es darauf ankommen zu lassen“. weil es ohnehin nicht mehr darauf ankommt.

was tut man nicht so alles:
kandidatenprofil pflegen.
unterlagen hochladen.
stellenausschreibungen lesen.
und nochmal lesen.
und ohne dann weiter darüber nachzudenken: ein bewerbungsschreiben absenden.
eines, in dem ich nichts schönrede.

trotzdem (oder deswegen?) eine einladung zum vorstellungsgespräch.
muss ja, weil wegen SBV, denke ich. das stimmt in der theorie auch.

das gespräch? ich hab ja nichts zu verlieren, denke ich.
bin, wie ich bin:
ehrlich (weil alles andere eh rauskommt).
direkt (weil ich ohnehin nicht aus meiner haut kann).
locker, als ginge es um nichts.
erzähle was ich kann – und nicht mehr kann.
schildere was mich antreibt – und was mich die lust verlieren lässt.
beschreibe wie ich bin – und in welchem umfeld ich gedeihe.
entscheidende nebensätze fallen, als wir uns schon verabschieden.

zurück im büro frage ich mich, wie lange es wohl dauern wird, bis eine entscheidung fällt.
frage mich auch, ob ich nicht doch auch extern wieder die fühler ausstrecken sollte. trotz chronischer erkankung.

vier stunden später ruft ein „unbekannter teilnehmer“ an, den ich beim ersten mal wegdrücke.
beim zweiten mal gehe ich genervt ran und….

….habe die stelle. („ich glaube, sie wissen gar nicht, was für assets sie mitbringen. ich will sie in meiner abteilung haben!“)

….habe weiche knie und freudentränen in den augen.

…habe seither immer wieder – in worten und taten – die bestätigung erhalten, dass es die richtige entscheidung war. und empfinde dasselbe. ich hatte schon lange nicht mehr so viel freude an meiner arbeit, dass man es mir ansieht.

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