…schubladen…

…ich sehe ja ein, dass schubladen praktisch sind.
sie schaffen ordnung.
sie helfen, den überblick zu bewahren.
sie sind nützlich.
aber.
aber: so vieles passt weder in die eine schublade, noch in die andere.
so vieles fällt durch das raster.
so vieles muss eigentlich „unaufgeräumt“ bleiben.
was der anlass für meine schubladen-gedanken ist?
ein gesprächsfaden auf facebook. es geht um das leidige, schon so oft durchgekaute thema: frauen und ihre figur. bzw.: frauen und die unzufriedenheit mit ihrer figur. und der anderer frauen. (anwendbar ist das aber auch auf jedes andere, x-beliebige thema.)
und auf einmal werden menschen in schubladen geschoben. auf einmal sehe ich, wie auch mich jemand – ohne mich persönlich zu kennen wohlgemerkt – in eine schublade steckt. gedankenlos. schmerzfrei. abgeurteilt lande ich in schublade 08/15.
ich gehöre da nicht hin. ich bin anders. ich passe in kein schema.
und wisst ihr was? andere auch. jeder. keiner gehört in irgendeine schublade. schon gar nicht in eine, die ihm oder ihr zu groß oder zu klein ist. schon gar nicht in eine, die zugeschoben wird.

ihr, die man euch auch in schubladen hat: schiebt sie auf, springt heraus. streckt ihnen die zunge heraus!

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