…dichteln statt wichteln…

// pfad und weg sind schneebedeckt / welt hat weiß sich zugedeckt // schlummert unter flockenpracht / hat sich für uns hübsch gemacht //
// leises krachen unter sohlen / menschen gehen ganz verstohlen // durch die dunkle winternacht / die der schnee doch helle macht. //
// flockentreiben, kinderlachen – was der winter macht für sachen! // menschen, die sonst schau’n verbissen, wollen heut‘ den spaß nicht missen!
// flocken schmelzen eis’ge herzen / lichter brennen in den herzen // zünden liebe in uns an / mensch: es naht die zeit heran! //
// federbälle, aufgeplustert, während es noch draußen dustert // picken in des menschen garten all die sachen, die dort warten. //
// drinnen kuscheln warme leiber, während draußen klagt der kleiber. // mensch, vergiss‘ ob deiner wärme nicht kleingetier noch vogelschwärme. //
// auf die schneebedeckten dächer / legt sich leise winterdunkel // hinter türen kindsgelächter / und – hört! auch adventsgemunkel //
// eine kerze ganz allein / bringt noch keinen hellen schein // lad‘ dir menschen in dein haus / schick dein licht zur welt hinaus //
// harte herzen werden weich, stumme seelen summen lieder // welt verarmt und doch so reich, find’st du dich im and’ren wieder. //
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