…no twitter no more…

…ich glaube, diesmal ist es das wirklich gewesen mit twitter und mir. falls man das nach fünf tagen abwesenheit schon sagen kann.

es fehlt mir eine handvoll leute, sicher. was mir nicht (mehr) fehlt, ist die zeit, die ich täglich mit dem medium verbracht habe. was mir ebenfalls nicht fehlt, ist der aufwand an empathie etc., den twitter zeitweise von mir abverlangte. nicht, dass ich das nicht gern getan habe – es hat ja nie jemand von mir gefordert, so zu sein wie ich bin. vieles ergab sich von selbst und verselbständigte sich oft genug. nein, darum geht es mir gar nicht. es geht mir darum, mich dem sog zu entziehen. mich nicht selbstzuverpflichten. mich zurückzunehmen, wo ich emotional (vermeintlich?) zu viel investiere. mich mehr auf das reale leben zu konzentrieren und mehr zeit zu haben für die menschen, denen ich etwas geben kann. wenn sie es denn haben wollen.

schlimm?
nein. denn: wer wirklich den kontakt halten will, weiß den weg oder kann ihn erfragen. wer es nicht will, für den war „die kurze“ ohnehin nur ein name und somit nichts weiter als schall und rauch.
Dieser Beitrag wurde unter allgemeinphilosophisches, aus gruenden, basics veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu …no twitter no more…

  1. steffenpelz schreibt:

    Twitter ist, wie alle offenen Plattformen, ein schwarzes Loch für Empathie. Letztere bleibt einer Hand voll Leuten vorbehalten, zumindest bei mir.

    Count you in.

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