…was war .was ist. was wird…

…was war
unverrückbaren tatsachen in’s auge gesehen.
und den blick nicht gesenkt
unvermeidbare konflikte durchgestanden.
und an reife gewonnen
unvergessliche erinnerungen aufgenommen.
und freude verinnerlicht
unabstreitbare tatsachen erkannt.
und erneut: nicht weggesehen
.was ist.
das alte loslassen und ablegen, langsam und mit bedacht.
umblättern, wie in einem buch
das neue umarmen, zaghaft aber voller zuversicht.
leben spüren in müden gliedern
das ungewissene aushalten.
und dabei und deswegen nichts überstürzen
das gewisse auch.
weil es immer einen weg gibt. auch wenn da noch keiner ist
was wird…
wege begehen.
spuren hinterlassen, wo vorher noch keiner ging
grenzen überschreiten.
weil ich mich ausweisen kann
klarheit gewinnen.
die dunkelheit beiseite wischen
aus allem das beste machen.
damit es wenigstens gut wird. irgendwann. im rückblick. vielleicht
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keyholder

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ein kleines licht…

ein kleines licht,
mehr bin ich nicht.
schein‘ hier nur ganz bescheiden.

das und ähnliches reimt sich in mir und denkt mein kopf, wenn ich – wie auch heute  wieder – anderer blogs lese. und ob der inhalte und des stils angetan bin. ach, könnte ich doch auch so schreiben. mitunter beschämt mich meine eigene unbedeutsamkeit und mein unvermögen, mich so zu artikulieren, wie andere das scheinbar ganz salopp können.

kurz bevor ich dann mutlos werde, mich minderwertig fühle und das hier mit einem knopfdruck komplett lösche, fällt mir wieder ein, dass ich keinen zwinge, mich zu lesen. dass ich nicht das ziel habe, eine breitere öffentlichkeit mit aneinandergereihten Buchstaben zu beglücken, geschweige denn beabsichtige, jemanden zu beeindrucken.

ich mache das hier nur für mich. (und für dich, falls du mich lesen magst. und für dich auch.)

dein licht erhellt mir dunkle nacht,
die ich alleine hab‘ durchwacht.
ich bin sehr zu beneiden.

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herbstgedanken

…bunt und unsortiert wie das laub der bäume
fallen die gedanken aus meinen grauen zellen.
fallen auf einen haufen zu meinen gedanklichen füßen,
bis ich im schlafen und wachen
hindurchmarschiere,
diese unordnung durch eine andere ersetze.

mit der zeit
zerfallen die meisten blätter
zu staub,
werden nährstoff dessen,
was heranwächst.

vereinzelt bleiben blattgerippe übrig,
erinnerungen an gedanken, die waren,
ein roter faden,
ein lesebändchen im tohuwabohu.

grey matter? grey matters!

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Geschützt: …vertrauensfrage…

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