rückblende. vorschau.

tatsache: 4 jahre ist es nun her. genaugenommen: 4 jahre und ein tag. denn vor 4 jahren und einem tag bin ich (durch zufall?) auf das inserat gestoßen. durchgelesen, nochmal durchgelesen. nachgedacht. tief durchgeatmet. erneut gelesen. eine nacht drüber geschlafen. eine mail geschrieben. darauf folgten gespräche, weiteres nachdenken und viel, viel zeit. und dann entscheidungen, auf beiden seiten. positive entscheidungen. oder auch negative entscheidungen, je nach blickwinkel.
knapp 8 monate später begann dann eine neue ära. das erste halbe jahr war.. …entspannt und hart zugleich. wenn ich kein „durchbeißer“ wäre und nicht den halt hätte, den ich habe, hätte ich sicher aufgegeben. aber das blatt hat sich durch ein gespräch gewendet.
trotzdem: was ich schon in den ersten 6 monaten wahrgenommen habe, sollte sich weiter bestätigen, vertiefen. so sehr das ganze auch spaß macht, so wahrscheinlich ich grundsätzlich den richtigen platz gefunden habe.. ….so sehr verleiden mir (und nicht nur mir) „begleitumstände“ diesen spaß.
es ist nicht gut, sich auf den tag zu freuen, an dem man adieu sagen kann.
es ist nicht gut,  jeden tag zeit damit zu verbrennen (verbrennen zu müssen), sich zu ärgern. zu ärgern über dinge, die so gar nicht sein müssten. die sogar änderbar wären, wenn mehr menschen rückgrat hätten, oder einen „arsch in der hose“.
es ist gut, dass ich weiß, was ich will.
es ist gut, dass ich mich nicht verbiegen lasse.
es ist gut, dass ich beharrlich bin und ein ziel vor augen habe.
es wird gut werden. nicht hier, soviel ist sicher. aber es wird.
und auf diesen tag freue ich mich.
Veröffentlicht unter basics | Hinterlasse einen Kommentar

Drei Worte und ein Satzzeichen…

…mehr brauch es nicht für den Weg ins Dunkel.
3 Worte. 1 Satzzeichen.
ein glücklicher zufall?
nein. kein solcher. nicht ich. und nicht die frage.
sehenden auges das messer akzeptieren, das wunden aufschneidet. sich ihm nachgerade entgegenwerfen. vielleicht war es wieder einmal an der zeit?
Veröffentlicht unter aus gruenden | Hinterlasse einen Kommentar

Phoenix from ashes

Elaine has gone missing no one has seen her
No hide nor hair can be found of Verena
Perhaps the have drowned in a watery Grève
Are now lost forever beneath foaming waves
Or began perchance partaking of Pot.
And if so deserve every problem they’ve got
Bot no, here they are as Phoenix from ashes
A fine fearless pair of athletic young lasses
We all smile in welcome but my smile is tiny
I’d rather they’d stayed deep under the briny.
Thank you for this one, John. It’s absolutely right what you said to me: you only can be rude to people you really like. The other ones aren’t worth a joke.
You, your beloved wife Anne and our mutual friends Elaine and Howard – your companionship turned this holiday into something very special.
Veröffentlicht unter aus gruenden | Hinterlasse einen Kommentar

Liebe und Angst

Liebe, heißt es, ist die Abwesenheit von Angst.
Hat, wer sich ängstet, dann einfach nicht ausreichend Liebe im Herzen?
Veröffentlicht unter allgemeinphilosophisches, aus gruenden | 2 Kommentare

…du sollst dir kein bildnis machen…

…du sollst dir kein bildnis machen…
nicht von ungefähr ist uns das geboten. nicht einfach ist aber genau das. fällt es doch bereits in bezug auf jeden mitmenschen, jedes gegenüber schwer.
einen schritt zurück- und aus der szene heraustreten. die brille abnehmen. den blick schärfen.
scharfes wird unscharf. unscharfes wird scharf. meinung oder irritation? sicherheit oder aufgesetzte phrasen? engagement oder aktionismus? besonnenheit oder desinteresse? pulsschlag oder herzrasen? was bestimmt handlungen?
die brille wieder aufsetzen. die konturen haben sich verschoben. die bilder sind nurmehr skizzen, unschärfer, realistischer, farbiger.
kein bildnis mehr, alle schubladen wieder offfen. charaktere springen hin und her. passen sich an, entwickeln sich. verändern sich und bleiben doch…  …irgendwie die gleichen.
der schritt zurück, die fern-sicht bringt klarheit. sie raubt das bildnis und ersetzt das auge durch intuition. und herz. und verstand. der schritt zurück verändert auch die eigenwahrnehmung, das selbstbild. reflexionen und reflektionen als ziele und schranken gleichermaßen.
wahrnehmung ist mehr als optik. wahrnehmung ist lesen mit allen sinnen.
das ergebnis ist kein flaches bildnis, sondern eine greifbare wirklichkeit.
Veröffentlicht unter allgemeinphilosophisches, basics | Hinterlasse einen Kommentar