stückwerk…

…denn unsere erkenntnis ist stückwerk…
seit ich mir vor augen halte, das ich während meines lebens nie die volle erkenntnis erhalten werde.. …und ich das auch gar nicht erstrebe.. …seither fällt es mir leichter, erlebtes zu verorten, nicht nur hin- sondern auch anzunehmen…
…so vieles, das einfaches, pures, unverdünntes glück über mich ausgoß…
…so vieles, das im richtigen moment „passierte“…
…so vieles, das einfach unfassbar war und immer noch ist…
aber auch
…so vieles, das mich am leben beinahe (ver)zweifeln ließ…
…so vieles, das tiefe narben schlug…
…so vieles, das noch heute unerklärbar ist…
manches verstehe ich jahre später, von einem moment auf den anderen. manches werde ich nie verstehen. früher hat mich das wahnsinnig gemacht. heute… ..bin ich ruhiger. aus erfahrung, aus glaube, aus zuversicht. aus dem wissen, dass mir alles irgendwann zum besten dienen wird. nicht heute, nicht morgen, aber vielleicht schon übermorgen. und selbst, wenn nicht, so bin ich mir sicher, dass es nicht umsonst war, was ich erlebt habe.
vielleicht sollte manches nicht nur mir, sondern auch dir eine lehre sein?
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nur wer nichts von mir will,…

„nur wer nichts von mir will, dem kann ich alles geben.“

nur wenn du nichts von mir erwartest, nichts auf mich projizierst, mich einfach ich selbst sein lässt… …dann kann ich ich sein. und dir alles geben.
und weil du nichts erwartet hast, wird es mehr sein, als du erwarten konntest. weil ich keinem ideal entspreche, werde ich dein ideal sein. und weil ich bin, wie ich bin, kannst du ganz du sein.
so einfach kann aus nichts alles werden…
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reden…

…schon interessant:
die ganze zeit warst du derjenige, der meinte, ich rede zu wenig.
und dann, als es darauf ankam, miteinander zu reden, entzogst du dich jeglichem gespräch.
warum?
weil auch du deine ohren vor der wahrheit nicht verschliessen kannst…
weil ich dir nicht nach dem munde geredet hätte…
weil du hättest einsehen müssen, dass deine welt auf tönernen füßen steht…
weil du hättest erkennen müssen, dass zwar ein finger auf mich zeigt, drei aber auf dich…
schon klar, dass ich für dich nun eine „persona non grata“ bin.
aber ich weiß, dass nicht ich diejenige bin, die an unausgesprochenem ersticken wird!
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erinnerungen…

…seit die erinnerungen an dich, an die zeit, in der wir uns kannten… …verblasst sind wie ein faksimile auf thermopapier…
…seit dieser zeit bin ich mir sicher, dass alles gut wird…
…irgendwann bist du ein weißes blatt, von dem ich nicht mehr weiß, was darauf geschrieben stand…
…ab damit in den container zu dem nicht recyclingfähigen gedanken-sondermüll, der am montag abgeholt und der vernichtung zugeführt wird!
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…auf biegen und brechen…

du sagst, du liebst mich.

warum versuchst du dann, mich in eine form zu biegen, die deinem ideal entspricht. eine form, die nicht ich bin?

du sagst, du liebst mich.

warum soll ich dann dies und jenes machen, damit du mich „wirklich“ liebst?
wenn es dir gelänge, mich so zu verbiegen, dass ich deinem ideal entspräche.. …dann wäre ich nicht mehr die, die du kennen gelernt hast. aber die wolltest du eigentlich gar nicht, nicht wahr? du hattest eine andere im sinn. und zu ihrem bilde wolltest du mich machen… …glaubst du, ich hätte deine manipulationen nicht durchschaut?
ein gebrochener mensch ist kein mensch mehr. ein gebrochener mensch ist ein schatten seiner selbst. wolltest du das wirklich?
versuch nicht noch einmal, mich zu biegen… …meinen willen wirst du nicht brechen. nie mehr.
das recht kannst du dir nicht nehmen. und geben werde ich es dir ganz sicher nicht.
denn weißt du: ich habe dir eins voraus.. …ich weiß, wie es sich anfühlt, frei zu sein! ich weiß, dass mich meine schwingen auf höhen tragen, die du nie erreichen wirst! ich weiß, dass keine fessel meinen fuss umfangen und mich anketten kann… …denn ich bin stärker als du! ich kann über mauern springen, wo du dir mühsam einen tunnel unter deinem gedankengebäude graben musst… …pass auf, dass es nicht über dir einstürzt… …und dich nicht nur verbiegt, sondern bricht!
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