same same but different

lange genug hatte es gedauert, bis ich mich mit so manchem arrangieren konnte. von „damit abfinden“ möchte ich nicht sprechen, das hat mir zu sehr den anklang von „aufgeben“. that’s not me.
aber die tatsache, nicht mehr so schnell unterwegs zu sein wie bislang. nicht leugnen zu können, dass nach 9 meilen küstenwanderweg einfach mal gut ist. das akzeptieren, dass temperatur und andere dinge mein befinden beeinflussen, das alles kostete zeit. und nerven. aber okay. dritten fällt das nur auf, wenn sie mich wirklich gut kennen. oder feine antennen haben.
im urlaub die grenzen auszutesten war gut. sie zu überschreiten sowohl eine notwendigkeit als auch eine wohltat. kraft tanken beim auspowern. perfekt.
kaum wieder zurück, klingeln die alarmglocken. aber der lärm der welt war lauter, irgendwie. weil ich es so wollte. was hätte ich denn auch davon gehabt, es zu thematisieren. die möglichkeit, dass der zusammenhang, den ich herstellte, falsch war, bestand ja immer noch.
vier wochen später: eine stufe lauter. ignorieren ging nicht. aber handeln? noch kein anlass. alles halb so wild. und sowieso: am wochenende doch nicht!
so what?
wer nicht hören will, muss fühlen. oder auch eben nicht.
ich weiß bis heute noch nicht, was mir den größeren schock versetzt hat: physisch den boden unter den füßen zu verlieren und keinen schritt gehen zu können, weil zwischen hüfte und fußsohlen erstmal alles „weg“ ist. oder – psychisch – das bewusstwerden, dass eben doch sein kann, was nicht sein darf.
aus g35.9 ist g35.10 geworden. aus dem bewußten verzicht auf eine basistherapie, solange bg12 noch nicht freigegeben ist: eskalationstherapie.
es fühlt sich anders an diesmal. weniger schlimm. und doch schlimmer.
same same. but different.
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…von krähenden hähnen…

…oder: der erkenntnis erster teil.
das fernbleiben von oder zumindest die ausschließlich passive nutzung gewisser sozialer medien offenbart, an wem mein herzblut wirklich hängt. und wem ich am herzen liege.
alleine schon das „aufräumen“ und entfolgen einiger accounts hat für eine wesentlich ruhigere, angenehmere und lesbarere timeline gesorgt. für weniger unmut, augenrollen und genervt sein auch.
das andere ist, dass trotz meines schweigens interaktion stattfindet. das ist schön. das ist herzwärmend. das ist das, was herzensmenschen ausmacht. gestern zum beispiel kam eine dm, die ich um alles in der welt gerne besternt hätte. und heute morgen auch.
es kräht kein hahn mehr nach dir. dachte ich. nun, hähne in der tat wirklich nicht. aber menschen.
to whom it may concern: DANKE.
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aufräumarbeiten

man mag mir vorwerfen, mein vorgehen sei inkonsequent, weder fisch noch fleisch. mag sein, dass dem so ist. nur ist mir das herzlich egal.
ich werde meine twitteraccount zwar weiter ruhen lassen (und nicht, wie zunächst in erwägung gezogen, komplett abmelden), mich jedoch von einigem folg verabschieden.
warum das?
„aus gründen.“
weil mir das favstar-gesonne schon zu lange auf den zeiger geht.
weil ich nichts lesen möchte, was eigentlich in einen chat oder eine e-mail gehört.
weil bei manchen die person dahinter, derenthalben ich die verfolgung aufnahm, verloren gegangen ist.
weil ent-täuschen ein ent-folgen nach sich zieht.
weil ich mich distanziere von dem, das mir zu nahe kommt.
weil nichts für die ewigkeit ist.
weil.
und für den fall, dass jemand schockiert ist oder sich mokiert: ja, ich werde die entfolgten gegebenenfalls blocken. das ist keine bösartigkeit, sondern meine form des schlüssel zurückforderns. nicht umsonst habe ich ein schloss an der twittertür. denn da gibt es bei mir keine grauzone, kein „halb-und-halb“.
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…not too runny…

urlaub. schon wieder viel zu lange her. moment, ich kam doch erst zurück? trotzdem. urlaub ist immer schon wieder zu lange her, don’t you agree?
alles in allem war alles gut. es gab wenig holprigkeiten, für die dann auch noch niemand wirklich etwas konnte. ich war am wasser, was eine der grundvoraussetzungen für erholung und glück ist. ich hatte meine freiheiten (nachdem ich sie mir erbeten hatte), meinen auslauf (manchmal sogar weiter und länger als geplant), konnte über gott und die welt (und mich und andere menschen) nachdenken. ich hatte fast alles, was zu meiner vorstellung von urlaub so dazugehört. es ging mir gut, körper und seele gleichermaßen. lange ersehnte auszeit. und der tank halbwegs wieder aufgefüllt.
es ist mir denn auch fast gelungen, keine vergleiche mit meinem alten traumziel anzustellen. schwierig ist das, weil dort einfach sehr lange zeit alles stimmte. ich war für mich und doch unter freunden. das meer war immer in sichtweite und trotz tagesausflüglern hatte man bestimmte strände ganz sicher immer für sich. das alles war in devon und cornwall anders. allerdings habe auch ich mich seit den urlauben am besagten traumziel verändert.
dass menschen mich (im urlaub, gerne aber auch sonst) sobald sie in mehrzahl auftreten, leicht mal überfordern, liegt aber nicht am ort. das liegt an mir. und wenn ich mir erlaubte darüber nachzudenken und zusammenhänge zu knüpfen, so ist das wohl auch der grund, weshalb mir twitter nicht fehlt. ich wüsste überhaupt nicht, wie ich dort wieder einsteigen sollte, fuß fassen sollte. zugegeben, es ist praktisch,  per fav schweigend zuzustimmen. oder mal eben eine dm zu schicken. viel schöner war es aber, als krönenden abschluss sozusagen, drei liebgewonnene herzensmenschen real zu sehen und ein paar (zu wenige!) stunden mit ihnen zu verbringen. (was ohne twitter so nie zustandegekommen wäre. jahaa.)
und ich habe elementares dazugelernt. warum anne z.b. ihr frühstücksei immer „not too runny“ geordert hat. weil man ansonsten ein ei bekommt, das dem huhn quasi direkt unterm hintern weggeklaut wurde. mein glück, dass ich den dotter sehr flüßig mag…
ansonsten… …freue ich mich wieder ein wenig mehr aufs auswandern. es gibt wenig an und in diesem land, das mir nicht bekommt.
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all things sea…

home leave?
sea gulls.
…listening to them screeching…
seaside.
…filling my lungs with its taste…
sea legs.
…water is the floor i will walk on…
home leave!
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